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Aug

Computerspiele – Warum Gärtnern im Internet beliebt ist

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Zurück zur Natur- so lautet das Motto vieler Internetspieler. Nach dem Garten vorm und hinter dem Haus ist nun ein neuer Trend in die Welt des Gärtnerns eingedrungen: Online Games. Besonders ein Vertreter dieser Gattung macht von sich reden – das Wurzelimperium. Das erste Spiel seiner Art, in diesem ist der Spieler der Gärtner eines kleinen Stück Landes.

Hat er dieses erstmal vom Unkraut befreit und die Steine aus dem Weg geräumt, ist die Fläche frei für den Anbau der zahlreichen Gemüsesorten. Je weiter er dem Spielverlauf folgt, desto mehr Gemüsesorten stehen ihm zum Anbau bereit. Die Produkte kann er schließlich an wartende Kunden vor seinem Zaun oder am Markt für andere Spiele verkaufen.

Die Wirtschaftssimulationen mit Garten Feeling haben einen wahren Boom erlebt. Alleine das Wurzelimperium musste die Plätze auf den Servern limitieren – da ansonsten eine Überlastung gedroht hätte? Doch warum ist das virtuelle Gärtnern so dermaßen populär?

“Zunächst habe ich es nur einmal zum Anschauen mit gespielt, doch dann war ich gefangen – es hat mir sofort Spaß gemacht. Man will dann einfach immer mehr. Mehr anbauen, mehr Sorten kennen lernen, mehr virtuelles Geld verdienen.”, sagt Irene U. aus Hamburg, Spielerin mit mehreren virtuellen Gärten. Ihre Aussage ist typisch für alle Spieler – zunächst möchte man nur einmal schauen, ist dann aber schon bald vom Ehrgeiz gepackt.

Zudem haben viele Büroarbeiter und Stadtmenschen eine große Sehnsucht nach der Natur. Jedoch fehlt ihnen häufig die Zeit um sich selbst einen Garten zuzulegen. Dementsprechend leben sie die Sehnsucht nach dem Wachsen und Gedeihen, nach den kleinen und großen Garten Erfolgen virtuell aus. Sie sähen und ernten, verkaufen und gießen auch im Büro – zwischen zwei Meetings oder Telefonaten. So haben die Städter und Büroarbeiter ihre kleine Flucht aus dem Alltag und haben ihre Naturinsel mit Erfolgserlebnisgarantie immer bei sich.

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